Hunderte von Millionen Euro jährlich an die Palästinenser
Die Bilder sind bekannt: Da toben junge, bärtige Männer durch die Straßen, ballern mit Kalaschnikows in die Luft. Bilder, die fast täglich im Fernsehen zu sehen sind. Nur eines sieht man nie: Dass sie arbeiten.
Als die Israelis aus dem Gaza-Streifen abzogen, hinterließen sie eine große Zahl von gut intakten Treibhäuser. Dort konnten Gemüse und Früchte für den eigenen Bedarf, aber auch für den Export gezogen werden.
Die Treibhäuser sind inzwischen zerstört, von den Palästinensern. Arbeiten ist ihre Sache offensichtlich nicht. Müssen sie auch nicht, denn Geld zum Lebensunterhalt kommt aus dem Ausland, vor allem aus Europa.
Einige Fakten:
1993 beschließt eine sog. Geberkonferenz im »Osloer Abkommen« Palästina massiv finanziell zu unterstützen. Die Gelder fließen auch. Der damalige PLO-Chef, Arafat, alimentiert damit seine Anhängerschaft: 140 000 werden zu Staatsangestellten befördert, 40 000 junge Männer mit Waffen ausgerüstet.
Anfang 2006: Die EU überweist den Palästinensern schnell noch, bevor die radikale, aber immerhin demokratisch gewählte Hamas die Macht übernimmt, 121,5 Millionen Euro.
Mitte 2006: Die EU zahlt an 40 000 palästinensische Familien Sozialhilfe. Vorher waren schon - wieder von der EU - 330 Millionen an die Palästinenser geflossen.
Mai 2007: Der deutsche Außenminister, Steinmeier (SPD), verspricht den Palästinensern: "EU stellt Hilfe zur Verfügung."
Laut Steinmeier sind im Jahr davor, also 2006, schon 700 Millionen Euro nach Palästina geflossen.
Wie an anderer Stelle erwähnt, bleiben einem deutschen Arbeitnehmer von jedem verdienten Euro nur noch 47,5 Cent: Alles andere nimmt ihm der Staat weg. Es wäre ja schön, wenn sie gefragt würden, ob so mit ihren Steuergeldern umgegangen werden soll.
Und nun das Beste:
Arafats Witwe erhält im Jahr 22 Millionen
Dass Arafat, der ehemalige PLO-Chef, zig Millionen »Hilfsgelder« auf Pariser Banken verschoben hat, war schon lange bekannt. Nun aber ist zu erfahren, dass seine Witwe von der PLO jährlich 22 Millionen Euro überwiesen bekommt, damit sie ihr luxuriöses Leben weiterführen kann. Die Zeitung DIE WELT (22.8.07) vermutet , dass das Geld aus EU-Hilfsgeldern kommt. Da wird die Zeitung wohl richtig liegen.
Arafats Witwe, die jahrelang in Paris gelebt hat, wurde unlängst aus Tunesien, wohin sie sich zurückgezogen hatte, ausgewiesen. Nach Paris, wo sie gerne zurückgekehrt wäre, kann sie nicht mehr, denn dort sind die französischen Steuerbehörden hinter ihr her. Grund: Auf Madame Arafats Privatkonto sind 9 Millionen Dollar aufgetaucht. Herkunft unbekannt.