Schon wieder: EU-Geld für Palästinenser
Ganze sechs Zeilen war die folgende Nachricht der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG wert: »Die Europäische Union stellt 285 Millionen Euro für die Außen- und Sicherheitspolitik im kommenden Jahr bereit. Die sind vor allem für die Kosovo-Mission und als Hilfe für die Palästinenser vorgesehen».
Wie bei allem, was die EU ausgibt, kommt rund ein Drittel des Geldes aus Deutschland. Also in diesem Fall knapp 100 Millionen - aus unserer Kasse. Jeder Euro, den die Bundesregierung aber ausgibt, nimmt sie vorher den Leuten weg. Durch Steuern, Gebühren und so weiter. Mittlerweile machen bei einem Normalverdiener die Steuern und Abgaben knapp 50 Prozent seines Einkommens aus (genau sind es 47,5 Cent pro verdientem Euro). Wer hat die Bundesregierung dafür gewählt, dass sie derart mit dem Geld ihrer Bürger umgeht?
Wieso müssen wir für die Palästinenser arbeiten? Junge Männer, die offensichtlich nichts Besseres zu tun haben, als mit Kalaschnikows in der Gegend mit herumzuballern (s. auch den Beitrag in »Europa aktuell« v. 5.9.07). Wenn sie schon unterstützt werden sollen, dann könnten das ihre arabischen Brüder tun, die mit ihrem Erdöl Milliarden verdienen. Nicht aber wir.
Und auch das Kosovo. Das Gebiet ist uns zwar näher als Palästina, aber: Warum sorgen sie nicht für sich selbst?
All diese Völker, die nicht in der Lage sind, ihre eigenen Angelegenheit zu regeln, was gehen sie uns letztlich an?
Jedes sechste Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Tendenz steigend ( s. auch den Betrag »Kinderarmut« v. 5.9.07). Wieso kümmert sich unsere Regierung nicht in erser Linie darum?
Haben wir nicht genug Probleme im eigenen Land? Müssen wir überall auf der Welt den Onkel mit der dicken Brieftasche markieren? Damit sich Frau Merkel und Herrn Steinmeier auf internationalen Konferenzen wichtig tun können?