Brandenburger Bürgerinitiativen schließen sich landesweit zusammen.
32 Bürgerinitiativen und freie Wählergruppen haben sich auf Initiative von 50Plus am 19. Januar d.J.auf einer Tagung in Potsdam zusammengetan, um als Listenvereinigung gemeinsam zu den Kreistagswahlen im September anzutreten. Die Listenvereinigung wird den Namen »Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen.50Plus« tragen.
Wie der Stellvertretende Vorsitzende von 50Plus, Péter Vida, feststellte, habe die neue Vereinigung ein enormes personelles Potential auf kommunaler Ebene. Dieses Potential mache es nach Vida möglich, dass die »Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen« zur viertstärksten politischen Kraft in Brandenburg werden können.
Bei den letzten Kreistagswahlen im Jahr 2003 hatten die Bürgerbewegungen zusammen gut 17 Prozent der Wählerstimmen geholt.
Wie Vida weiter ausführte, wurde mit dem Potsdamer Zusammenschluss endlich die unselige Zersplitterung der Bürgerbewegungen auf Landesebene beendet: Obwohl die Bürgerbewegungen bei den Landtagswahlen 04 zusammen knapp acht Prozent der Stimmen holten, wurde der Einzug in den Landtag von allen verfehlt, weil die bürgernahen Bewegungen sich gegenseitig mit acht Gruppen Konkurrenz machten.
Durch die Konzentration auf nunmehr nur eine Gruppierung seien nach Auffassung Vidas hervorragende Aussichten gegeben, mit einer starken Fraktion in den Landtag einzuziehen.
Die »Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen« werden in Kürze in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs ihre Wahlanzeigen einreichen und voraussichtlich landesweit mit 360 Kandidaten antreten.