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Es geht bergab mit den Großparteien.

Schwere Verluste mussten die großen Parteien, CDU und SPD, bei den Kommunalwahlen in Schleswig am 25.Mai hinnehmen.

Die CDU stürzte von 50,8 Prozent auf 38,6 Prozent ab, verlor damit 12 Prozent. Ein geradezu desaströses Ergebnis.

Völlig in den Keller ist auch die SPD gerutscht: Nach ihrem historisch schlechtesten Wahlergebnis von 2003 verlor sie bei dieser Wahl nochmals 2,6 Prozent und liegt nunmehr bei nur noch 26,6 Prozent.

Im Gegensatz dazu konnten die freien Wählergruppen ihr Ergebnis verdoppeln: nach 2,6 Prozent vor fünf Jahren kamen sie diesmal auf 5,1 Prozent.

Staatspolitisch gefährlich ist die geringe Wahlbeteiligung: Nur noch 49,5 Prozent machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 2003 waren es immerhin noch 54,5 Prozent gewesen. Das zeigt überdeutlich die Politikverdrossenheit der Bürger, die offensichtlich mit mit den etablierten Parteien nichts mehr am Hut haben. Verloren CDU und SPD doch zusammen ein Sechstel ihrer früheren Wähler.

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