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Fass ohne Boden.

Sechs Milliarden Steuergelder sind schon in die marode Staatsbank IKB geflossen (siehe auch: »Noch mehr Verluste bei der IKB« und »Keiner will´s gewesen sein« ). Das viele Geld ist schon mal weg. Wie gehabt: Alles zu Lasten der Bürger.

Inzwischen kommt aber noch mehr auf uns zu:

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die die Fördermittel des Bundes verwaltet, erhöht jetzt ihre Zinsen und zwar sehr deutlich. Grund: Sie hat statt 1,5 Milliarden wie noch 2006 jetzt nur noch 900 Millionen Euro zur Verfügung. Viel Geld musste die KfW ja in die IKB stecken. Das fehlt jetzt.

Die indirekten Folgen: Viele Mieter müssen bald tiefer in die Taschen greifen, wenn Vermieter ihre Häuser aus Gründen des Klimaschutzes modernisieren. Denn günstiges Geld von der KfW gibt es nicht mehr genug.

Weil sie die Nachfrage nach Krediten nicht mehr befriedigen kann, hat die KfW inzwischen schon zum vierten Mal die Zinsen erhöht. Dadurch haben sich die Kosten für sanierungswillige Hausbesitzer (und auch für deren Mieter) erheblich verteuert.

Merke:

Noch kein einziger Verantwortlicher an der Pleite der IKB hat bisher irgendwelche Konsequenzen gezogen, nicht einmal sich entschuldigt. Voran der Hauptverantwortliche, Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD). Die Pleite und alle Folgen werden skrupellos auf das Volk abgewälzt.

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