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Der Wind dreht sich

»Längst ist es üblich geworden, alles was nicht »irgendwie links« ist, dem ganzen großen Rest zuzuschlagen, und der sei »rechts.«

Der Satz stammt von Cora Stephan, einer Publizistin, der man wohl nicht zu nahe tritt, wenn man sie als »links«, ja, wohl weit links bezeichnet.

Das obige Zitat stammt aus einem Artikel, den Cora Stephan unlängst im SPIEGEL (46/2008) unter dem Titel »Eros der Freiheit« veröffentlicht hat. Aussagekräftiger ist der Untertitel »Das Moralisieren zerstört unsere Debattenkultur.«.

Es geht um die Intoleranz der linken Wortführer, die jeden niederknüppeln, der es wagt, nicht ihrer Meinung zu sein. Der Zeitgeist beherrscht die öffentliche Debatte, und wie der ist, bestimmt ein Handvoll linker Intellektueller in Medien und Politik.

Um nochmals Cora Stephan zu zitieren:

»Wieso hat sich kaum einer öffentlich geschämt, als »mutige« Studenten eine Rede von Erika Steinbach an der Potsdamer Universität verhinderten – weil eine Präsidentin des Bundes der Vertriebenen an einem Institut des freien Geistes kein Rederecht haben darf?

Oder hat es viele einfach nur sprachlos gemacht, als sich in Köln sogar der Oberbürgermeister über jene begeistert zeigte, die mit ganzheitlichem Einsatz die (angemeldete) Demonstration der Gegner eins Moscheebaus verhinderten, weil sie »rechts«, »rechtsradikal« oder »rechtsextrem« seien ( wer macht heute zwischen dem einen oder dem anderen noch einen Unterschied?«.

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