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Man kann nur hoffen, dass das 50-Milliaden-Programm die Wirtschaftskrise etwas abfedern kann. Sonst wäre das gigantische Schuldenmachen überhaupt nicht zu vertreten.

Was einem sauer aufstößt: Wie jetzt mit dem Programm schon wieder Parteipolitik gemacht wird.

Da jubelt die Bildungsministerin, Frau Schavan, das Konjunkturprogramm hoch »als das größte Investitionsprogramm in Bildung, das in Deutschland je aufgelegt wurde.«

Keine Rede.

Zwar ist richtig, dass zwei Drittel der Ausgaben Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen zugute kommen sollen. Doch an der Bildungsmisere wird das viele Geld kaum etwas ändern, denn die wird dadurch nicht verschwinden, wenn jetzt mit Milliarden Schulen und Kindergärten baulich saniert werden: Neu gestrichene Wände, wärmegedämmte Gebäude, windddichte Fenster, das alles ist schön gut, macht Kinder und Studenten aber noch nicht klüger.

Woran es wirklich fehlt: An mehr und vor allem besser vorgebildeten Lehrern und Ausbildern, an kleineren Klassen, an einer intensiveren Betreung der Kinder – und daran geht das Konjunkturprogramm völlig vorbei.

Dumme Kinder in sanierten, frisch gestrichenen Schulen, kann das das Ziel sein?

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