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Atomkraft? Nein danke

In Sachen Atomkraft beanspruchen die »Grünen« die Deutungshoheit. Jeder, der es wagt, nicht ihrer Meinung zu sein, wird gnadenlos abgewatscht. Das funktioniert deshalb so gut, weil auch die Medien mehrheitlich auf Seiten der »Grünen« sind. Doch: Gibt es nicht auch gute Argumente für eine friedliche Nutzung der Atomkraft?

Deutschland (genauer die »Siemens-Kraftwerksunion«) war einmal weltweit führend in der Atomtechnologie. Die SPD hat in in ihren guten, alten Zeiten sogar einen »blauen Himmel über der Ruhr« versprochen - nur dank der Atomkraft.

Das ist alles vorbei. Die Deutschen haben ihren Vorsprung in dieser Technologie eingebüßt. Und während alle Welt eine Lösung des Klimaproblems nur noch in der Energierzeugung durch Atomkraft sieht, wird das bei uns wie eine Glaubensfrage behandelt. Hier, die Guten, die Atomkraftgegner , da die Bösen, die Atomlobby.

Tatsache ist, dass rings um Deutschland über 100 Atomkraftwerke stehen. Die werden uns zuliebe auch nicht abgeschaltet. Das heißt, wenn etwas passieren sollte, wird das auch uns treffen. Bei der Katastrophe von Tschernobyl mussten wir es lernen.

Also: Wenn wir peu á peu unsere Atomkraftwerke abschalten, werden wir also weiter mit dem Risiko leben müssen, den Atomstrom auch weiter nutzen, beziehen aber werden wir ihn dann eben aus dem Ausland. Wo ist da die Logik?

Eines ist sicher: Atomkraft ist die umweltfreundlichste Technologie. Da wird kein Kohlekraftwerk rankommen, auch wenn man immer bessere Abgasfilter entwickelt.

Auf der anderen Seite ist die Atomenergie ein Höllenfeuer. Wenn wir alle längst nicht mehr sind, werden große Risiken bleiben, bei der Endlagerung beispielsweise.

Andererseits: Die erneuerbaren Energien sind in Wirklichkeit kein Ersatz. Auch wenn uns das eine bestimtme Lobby einreden will. Sie können unseren Energiebedarf nicht decken, vor allem nicht gleichmäßig Strom liefern, denn sie sind den Schwankungen der Natur ausgesetzt – besonders die Windkraft.

Wir meinen: Es ist an der Zeit, die Atomenergie ruhig und sachlich zu diskutieren. Das Für und das Wider sorgfältig abzuwägen. Und nicht aus diesem - unbestrittenem Problem - eine Glaubensfrage zu machen! Denn hier gibt es kein absolut richtig oder falsch.

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