Es gehört sich einfach nicht
Die Bundesrepublik sorgt gut für ihre Politiker, selbst dann noch, wenn sie aus dem Amt geschieden sind. Das ist auch in Ordnung. Im Prinzip jedenfalls.
Aber manchem reicht das nicht. So Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD).
Schröder bekommt eine Pension von 8303 Euro im Monat. Dazu stellt ihm der Staat ein Büro in Berlin, mit Referenten und Sekretärin, außerdem einen Dienstwagen mit Chauffeur.
Damit müsste doch auszukommen sein.
Schröder ist das zu wenig. Doch deswegen sollte man ihm noch keinen Vorwurf machen; denn mit Anfang 60 will er eben noch etwas zu tun haben.
Auch in Ordnung.
Doch was? Muss sich ein deutscher Bundeskanzler in den Dienst einer ausländischen Macht stellen? Und dann noch ausgerechnet bei den Russen?
Schröder ist Aufsichtsrat einer Pipeline-Gesellschaft, die russisches Erdgas nach Westeuropa leitet. Die Gesellschaft wird beherrscht von Moskau. Maßgebender Mann ist Ex-Präsident Putin (ein ehemaliger KGB-Offizier).
Das alles stinkt gewaltig.
Kann man sich vorstellen, dass etwa ein Willy Brandt in den Dienst einer ausländischen Macht getreten wäre? Sich hätte bezahlen lassen? Undenkbar.
Das Verhalten Schröders zeigt, wie verwahrlost unser Land inzwischen ist. Denn keiner regt sich darüber auf, schon gar nicht die Presse. Die SPD übrigens auch nicht, was völlig unbegreiflich ist ……
Kann man von Politikern nicht mehr verlangen, dass sie Vorbild sind, besonders für die Jugend?
Schröder, ein Ex-Kanzler im Dienste des Kreml. Das ist sicher kein Vorbild. Das bietet ein verheerendes, negatives Beispiel!