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Plädoyer für die SPD

Heute gehen die Meldungen über den Ticker, dass nach den jüngsten Meinungsumfragen die SPD bei 20 Prozent gelandet ist, und nur noch vier Punkte vor der FDP liegt.

Zu ihren besten Zeiten – 1969 etwa – unter Willy Brandt, hatte sie 43 Prozent, die FDP lag damals bei 5,2.

Wie konnte es nur so weit kommen?

Der Hauptgrund ist, dass in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Akademiker, meist aus bürgerlichen Verhältnissen, in die SPD geströmt sind. Weltfremdes Gedankengut der 68er taten ein Übrigens.

Was einen alarmieren muss: Es geht so weiter.

Denn wie sieht die neue Führung aus?:

Andrea Nahles hat in ihrem ganzen Leben noch nie in einem Beruf gearbeitet, immer nur Politik.

Wowereit ebenso.

Gabriel hat zwar als Lehrer einen bürgerlichen Beruf, lebt aber nun auch schon seit Jahrzehnten in und von der Politik.

Mit diesen dreien wird es weiter bergab gehen.

Dann der unsägliche Platzeck in Brandenburg, der jetzt ohne Not mit den alten SED-Kadern zusammengeht, jenen Leuten, die Tausende von aufrechten Sozialdemokraten nach Bautzen ins Gefängnis steckten. Mit Frau Kaiser sitzt er am Verhandlungstisch, einer Stasi-Informantin, die ihre Mit-Studenten denunziert hat.

Kann man sich noch mehr entwürdigen?

Und dennoch: Die SPD darf nicht kaputt gehen. Nur: Wie kann man ihr helfen?

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