Zum Inhalt.

Suche / Navigation.

Kontakt.


-

In der SPD rumort es

Das Bild wird ihm noch sauer aufstoßen: Da beugt sich Platzeck über die ehemalige Stasi-Agentin Kerstin Kaiser, streicht ihr übers Haar und küsst sie zärtlich auf die Wange.

Ernst Bahr, langjähriger Bundestagsabgeordneter der SPD und Stellvertretender Landesvorsitzender in Brandenburg, findet das Foto, das durch die ganze deutsche Presse ging, obszön. Und nicht nur er.

In der Brandenburger SPD brodelt es gewaltig.

Noch vor einem Jahr hatte Platzeck auf dem Landesparteitag in Richtung »Linke« getönt: »Nein, diese Leute sind nicht dran! Ich sehe weit und breit keinen Grund dafür.«

Das gilt nun alles nicht mehr.

Einen Grund für dieses Kehrtwendung gibt es objektiv nicht. Mit der CDU hätte es auch zu einer Regierungsmehrheit gereicht.

Angeblich will er »versöhnen«. Ein typischer Platzeck.

Er hofft auch, er könnte die »Linke« entzaubern. Das hatten auch schon seine Genossen in Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen-Anhalt und in Berlin gedacht. Gelungen ist es nirgendwo.

Aber Platzeck ist der erste SPD-Ministerpräsident, der auf seinem Koalitionsvertrag die Unterschriften zweier Stasi-Spitzel stehen hat.

Ein Lump, wer Schlimmes dabei denkt.

Zurück zur Übersicht.

Seitenanfang


-

-

-

bwlc news manager version 3.2.17 Build 100211 by   -KE- · XHTML · CSS · Letzte Änderung: 21.11.2009