30 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger sind Zugewanderte
Giovanni di Lorenzo, den Mann mit den melancholischen Augen und der leisen Stimme werden die meisten nur aus der NDR-Talkshow »3 nach 9« kennen. Der Mann ist aber auch Chefredakteur der angesehenen Wochenzeitung »Die Zeit«, und damit einer der einflussreichsten Journalisten in Deutschland. Herausgeber der »Zeit« ist Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD).
Dieser Giovanni di Lorenzo hat sich nun in dem Streit um »Hartz-IV« zu Wort gemeldet.
Der Mann – auch das muss man wissen – war Initiator der »Lichterketten«, mit denen vor ein paar Jahren Hunderttausende gegen Ausländerfeindlichkeit auf die Straße gingen.
Der gleiche Giovanni die Lorenzo konstatiert nun eine massenhafte Einwanderung in unser soziales Netz.
Die Fakten: über 40 Milliarden (genau: 44,6 Milliarden) muss der Staat inzwischen für »Hartz IV« im Jahr ausgeben. Ein Sechstel des Bundeshaushalts. Was erschreckend ist: Von den aus den Ausland zugewanderten Menschen leben 30 Prozent, also deutlich mehr als ein Viertel, von Hartz IV. Sie kosten dem Steuerzahler im Jahr 13,4 Milliarden Euro.
Bisher war es ein Tabu, solche Zahlen zu nennen. Wer es dennoch tat, auf den sauste gleich die Keule »Ausländerfeindlich« herunter, wenn nicht Schlimmeres.
Angesichts der dramatisch zunehmenden Verarmung weiter Teile der deutschen Bevölkerung, müsste eigentlich die Frage gestellt werden: Ist das länger zu vertreten, können wir uns das noch leisten?
Dass jetzt ein Mann wie Giovanni di Lorenzo das zum Thema macht, zeigt wie ernst die Lage inzwischen ist.
Um eine Vorstellung zu bekommen, was diese 13,4 Milliarden bedeuten:
Für Familien gibt der Bund nur 6,6 Milliarden aus, für Bildung und Forschung nur 10,9 Milliarden.