Ost-Spion bei Platzeck?
Der Tipp kam aus Prag:
Zu Zeiten des Kalten Krieges soll der Mann Kontakte zum tschechischen Geheimdienst gehabt haben. Der Verdacht ist so gravierend, dass die deutsche Spionageabwehr den Mann fünf Monate lang beschattet und sein Telefon abgehört hat. Wie bekannt wurde, soll er sich in dieser Zeit mit einem ehemaligen KGB-Offizier getroffen haben.
Die Landesregierung wiegelt erst mal ab. Angeblich Schnee von gestern. Dennoch bleiben einige Fragen, etwa die, warum der Mann plötzlich keinen Zugang mehr zu Geheimakten haben darf. Merkwürdig, wenn an der Sache doch nichts dran sein soll.
Im übrigen dürfte dieser Fall nur die Spitze des Eisbergs sein. Angeblich hat der russische Geheimdienst mehrere Agenten in der Umgebung des Ministerpräsidenten platziert.
Platzeck ist zur Zeit im Urlaub. Er wird nach seiner Rückkehr einiges zu erklären haben.