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Angela, bleibe hart!

Der Druck auf die deutche Kanzlerin wird immer stärker: Wir, die Deutschen, sollen mit Milliarden Griechenland unter die Arme greifen. Ausgerechnet diesem Land, das sich nicht nur mit gefälschten Zahlen in den Euro-Raum hineinschwindelte. Diesem Land, das sich auch über Jahre mit gefälschten Angaben Milliarden von der EU ergaunerte.

Deutschland war und ist der mit Abstand größte Finanzier der EU. Das Geld, das wir nach Brüssel überweisen, muss hier erst erarbeitet werden. Es fällt nicht vom Himmel.

Jetzt also noch mehr.

Dabei gibt es eine ganz einfache und saubere Lösung: Griechenland soll aus der Eurozone austreten und wieder seine Drachme einführen. Europa hätte dadurch keinen Schaden. Es gibt auch andere EU-Mitgliedstaaten, die nicht den Euro haben.

Griechenland würde mit seiner - abgewerteten Drachme – auch wieder international konkurrenzfähiger werden. Statt in die billige Türkei, würden wieder mehr Touristen in das dann billigere Reiseland Griechenland fahren.

Vor allem: Die europäischen Verträge sagen ganz klar: Kein Mitgliedsstaat haftet für die Schulden eines anderen. Wenn Griechenland jetzt trotzdem geholfen würde, wäre das ein Fass ohne Boden. Brechen erst einmal die Dämme, kämen bald andere nach und würden Hilfen von der EU und das hieße: zuallererst von der wirtschaftlich starken Bundesrepublik einfordern. Warum nur Griechenland? Warum dann nicht auch Spanien? Und andere?

Noch hält die Kanzlerin dem Druck stand. Es liegt in unserem Interesse, dass dies so bleibt.

Wir sind seit langem schon nicht in der Lage, die Aufgaben, die wir im eigenen Land haben, aus den Steuereinnahmen zu finanzieren. Wir machen Schulden über Schulden.

Die Hilfe für Griechenland könnte nur mit weiteren Schulden finanziert werden. Das können wir unseren Kindern und Kindeskindern nicht zumuten.

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