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Seit Jahrzehnten am Tropf

In den letzten zehn Jahren hat Griechenland 44,2 Milliarden Euro aus der EU-Kasse bekommen. Das alles hat praktisch Deutschland bezahlt. Denn wir sind der größte Finanzier der EU. 70 Milliarden haben wir netto in den vergangenen zehn Jahren nach Brüssel überwiesen. Hauptnutznießer der Zahlungen sind die drei Mittelmeerstaaten: Spanien, Griechenland und Portugal. Die Gelder für Griechenland und Portugal zusammen haben die Deutschen allein aufgebracht.

Griechenland ist seit 1981 Mitglied der EU. Seitdem hängt es am Tropf der EU. Rechnet man einmal um auf den Kopf der Bevölkerung, so hat jeder Grieche – ob Greis oder Kind – im Jahr 3945 Euro aus Brüssel erhalten. Das heißt: das Volk lebt mehr oder weniger von EU-Zuschüssen.

Wir fordern schon seit langem, dass die Zuschüsse aus Brüssel nur eine Anschubfianzierung sein sollten. Nach 5 Jahren muss Schluss sein, im Fall der ehemaligen Ostblockstaaten, wie Polen, könnte die Finanzierung auf zehn Jahre ausgedehnt werden. Aber auch dann muss Schluss sein.

Wenn Staaten – wie Griechenland – dreißig Jahre lang Geld bekommen, dann gewöhnen sie sich daran. Bei uns fehlt es inzwischen an allen Ecken und Enden. Wir machen Schulden in schwindelerregender Höhe. Und dann ein dauernder Geldfluss in andere Länder! Das muss ein Ende haben. Sofort!

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